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Mangelerscheinungen

  Ein Mangel durch zu geringen Konsum, vermehrten Verbrauch bei körperlicher oder mentaler Belastung oder gestörte Resorption (Aufnahme) durch geschädigte Darmschleimhäute oder reduzierte Verdauungsleistung kann zu Störungen und Regenerationsschwächen wie Erkrankungen dieser Organsysteme führen.

 

Beispiel Eisenmangel

Eisen ist in unserem Körper der entscheidende Faktor für den Transport von Sauerstoff.

Ohne Eisen ist kein Sauerstofftransport möglich, was mit dem Überleben nicht vereinbar ist. In der Medizin wird der Eisentherapie ( aber auch der Therapie obig genannter Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine) nach der Meinung von Dr. med. Heinrich Kremer nicht immer genügend Bedeutung zugemessen, und vor allem scheint eine Uneinigkeit zu herrschen, wann und wie Eisen verabreicht werden sollte. In der Regel wird Eisen nur dann gegeben, wenn es zu einem Abfall des Hämoglobins (Eisen-Eiweißverbindung) oder einem Mangel an roten Blutkörperchen gekommen ist, die selbst Eisen speichern können.

Nach der Erfahrung führender Therapeuten wird selten ein Wert bestimmt, anhand dessen erkannt werden kann, ob im Organismus genügend Eisenreserven gespeichert werden. Dieser Wert heißt Ferritin.

Interessant ist die Tatsache, dass aus Erfahrungen führender Therapeuten bei ca. 12 bis 15 von 20 Routineblutuntersuchungen bei Patienten, die mit bis dahin nicht klar abgegrenzten Gründen eines Erschöpfungszustandes, Immunsystemschwächen, Konzentrationsstörungen, Antriebsschwäche oder Infektanfälligkeit und keiner Tumorerkrankung eine Praxis aufsuchen, einen Ferritinmangel feststelle, oder zumindest einen nur unteren Grenzwert bei der Laboranalytik erreichen (Dies gilt auch nicht selten für etliche der oben genannten Mineralien und Vitamine).

Dies bedeutet, dass der Eisenspeicher leer ist oder nicht voll genug. Parallel dazu finden wir bei fast allen zumindest fortgeschritteneren Tumorpatienten einen Eisenmangel und Hämoglobinmangel.

Die Frage, die sich hier stellt, ist die, ob zuerst der jahrelange Eisenmangel vorhanden ist oder zuerst sich der Krebs entwickelt und den Eisenmangel nach sich zieht.

 

Folgen von Eisenmangel

Langjähriger oder sogar jahrzehntelanger Eisenmangel stört die Blut- und Abwehrzellbildung und kann u.a. dadurch geringere Resistenz gegen Infektionen und Tumorzellen, aber auch eine systemische reduzierte Regeneration verursachen. Außerdem finden wir bei vielen Abwehr schwachen Patienten mit wiederholten bakteriellen oder viralen Infekten nicht selten einen Ferritinmangel oder zumindest nur untere Grenzwerte. Ebenso bei dem chronischen Erschöpfungssyndrom. Die dann häufig gegebenen Eisentabletten können manchmal Verstopfung oder andere Magendarmprobleme verursachen, so dass immer häufiger die intravenöse Eisentherapie eingesetzt wird. Natürlich darf Eisen nicht willkürlich gegeben werden, sondern nach strenger vorheriger Untersuchung auf eine Mangelsituation. Genauso sollte nach vier bis spätestens achtmaliger Gabe der Ferritinwert kontrolliert werden, da zuviel an Eisen toxisch wirkt.

 

Ursachen von Eisenmangel

Noch wichtiger ist jedoch die Ursache für einen festgestellten Eisenmangel zu ergründen. Es kommen unter anderem in Frage :

  • Störungen der Mitochondrien
  • Zu geringe Eisenaufnahme bei z.B. vegetarischer Ernährung
  • Gestörte Aufnahme bei geschädigten Darmschleimhäuten (Stuhlanalyse sinnvoll)
  • Innere so genannte Sickerblutungen bei Tumorerkrankungen (Blutanalysen auf Tumormarker und Darmspiegelung sinnvoll und weitere so genannte differential diagnostische Abklärung)
  • Eisenverluste durch verstärkte Menstruation bei Frauen
  • Vermehrter Verbrauch bei z.B. sportlicher Überlastung
  • Darmblutungen bei Darmschleimhautentzündungen