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Galvanotherapie

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Galvanotherapie

Es gibt heute mehrere Möglichkeiten entartetes Gewebe zu zerstören. Etabliert sind Operationen, Bestrahlung und Chemotherapie. Neue Verfahren sind Hyperthermie, Laser, Kältechirurgie und die Galvanotherapie.

Die Grundlagen der Galvanotherapie

Bei der Galvanotherapie werden Tumorzellen nicht operativ, sondern nicht-invasiv mittels Gleichstrom abgetötet. Ziel dieser Anwendung ist die gewollt schnelle aseptische Stromwärme (thermo-) induzierte Nekrose (Steriles Absterben) des Tumors oder Tumorfeldes durch die kontrollierte, stufenweise schaltbare Gleichstromquelle mittels Elektrodensonden in und am Tumorgewebe.

Die Behandlung bei der Galvanotherapie wird ambulant durchgeführt. Der Patient wird bequem gelagert; die Behandlungsdauer bei der Galvanotherapie variiert zwischen einer und drei Stunden. Je nach Größe des Tumorareals werden ein oder mehrere Elektrodenpaare angelegt oder eingeführt. Während der Therapiezeit unterliegt der Patient einer ständigen Überwachung sowohl durch den Behandler als auch durch den Computer.

Durch die Leitfähigkeit des Gleichstroms, den Weg mit dem geringsten Widerstands zu einzuschlagen, wird dieser bei der Galvanotherapie zwangsläufig zum erkrankten Gewebe im Darm geführt und schont das gesunde Gewebe. Während der Behandlung im Zuge der Galvanotherapie gelingt innerhalb der Krebszelle eine elektrischen Umpolung, die Salzsäure in der Krebszelle produziert und dadurch zu deren Absterben führt. Gesunde Gewebe in der Umgebung werden nicht Mitleidenschaft gezogen. Ziel der Behandlung ist das Zerstören des Tumorgewebes. Je nach Lage und Umfang der Krebszellen ist die Häufigkeit der Behandlung bei der Galvanotherapie festgelegt.

Die Anwendungen zur Galvanotherapie erfolgen stets ambulant ohne eine Operation und die damit verbundenen Risiken. Sie gilt als minimal invasiv, da bedeutet, der Eingriff in den Körper ist bei der Galvanotherapie geringfügig und für den Patienten organerhaltend ohne die sonst möglichen Verstümmelungen bei einer Operation. Anwendungen im Rahmen der Galvanotherapie bedeuten für den Patienten eine Chance, dem Krebs erfolgreich und ohne die sonst üblichen Folgen zu begegnen.

Nebenwirkungen bei der Galvanotherapie sind so gut wie ausgeschlossen und bisher nicht beobachtet worden. Nach der Behandlung ist der Patient durchaus in der Lage, sich eigenständig nach Hause zu begeben.

Die Galvanotherapie eignet sich besonders für oberflächliche oder auch tiefergelegene solide Tumorarten. Dazu gehören z. B.:


  • Mamma-Karzinome
  • Hautkarzinome wie Basaliome, Spinaliome, Melanome usw.
  • Hautmetastasen
  • Tumore im gynäkologischen Bereich
  • Tumore im urologischen Bereich
  • Prostata-Ca
  • Primäre Leberkarzinome und –Metastasen
  • Primäre Magenkarzinome und –Metastasen
  • Alle übrigen Tumore und Metastasen im Intra-Abdominalbereich (wie z.B. Pankreas, Milz, Galle, Intestinum)
  • Primäre Lungenkarzinome und –Metastasen
  • Lymphmetastasen