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Mögliche Erkrankungen durch einen kranken Darm:

  • Migräne
  • Allergien
  • Neurodermitis
  • Heuschnupfen
  • Asthma
  • Chronische Schmerzleiden
  • Rheuma
  • Depressionen
  • Angstzustände
  • Chronische Darmerkrankungen
  • Immunsystemerkrankungen
  • Herz- und Blutgefäßerkrankungen
  • Chronische Müdigkeit
  • Konzentrationsmangel
  • Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom

Der Darm ist schuld ?

Eine gesunde Darmflora besteht aus 400 verschiedenen Bakterienstämmen. Diese Bakterien leben mit uns in einer Symbiose und bilden das Immunsystem der Darmschleimhaut-Oberfläche. Der Darm eines Babys ist steril. Erst während der Geburt und durch das Stillen beginnt die Besiedlung des Darms mit Bakterien. Diese Bakterien besiedeln den Darm wie einen Rasenteppich. Wir besitzen zehnmal mehr Darmbakterien als eigene Körperzellen.

Das gesunde Milieu der Darmflora kann sich im Laufe des Lebens durch Fehlernährung, Medikamente, Konservierungsstoffe und andere Lebensmittelzusätze so verändern, dass es zu einem Ungleichgewicht zwischen den gesunden und krankmachenden Darmbakterien kommt. Die krankmachenden Bakterien können sich in dem gestörten Darmmilieu übermäßig vermehren, indem sie unverdaute Nahrung durch Gärung verwerten und saure Giftstoffe produzieren.

Bei diesen Giftstoffen handelt es sich um giftige Abbauprodukte der Bakterien, die dann über die Darmschleimhaut ins Blut gelangen. Durch eine über Wochen und Monate bestehende Dysbiose (krankmachende Darmflora) kann es zur Veränderung der Darmschleimhaut und der Darmwände kommen. Dies führt zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmwand (durch eine einfache Stuhluntersuchung erkennbar). Dies kann eine mögliche Ursache der vermehrten Aufnahme von zu großen molekularen Nahrungsmitteleiweißen sein, was zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten führen kann. Aber auch eine vermehrte Toxinaufnahme durch die porösen Schleimhäute hindurch in das Körperinnere kann dadurch entstehen. Auf diese Weise können chronische Entzündungsprozesse im Körper entstehen.

Die Darmschleimhaut kann mit einem Maschennetz verglichen werden, welches so dicht ist, dass (große) Giftstoffmoleküle es nicht durchdringen können. Bei einer Dysbiose (krankmachende Darmflora) zieht sich die Darmschleimhaut jedoch zurück, wodurch die Maschen infolge der ständigen Schleimhautbelastung immer größer werden, so dass Giftstoffmoleküle in zunehmendem Maße die Darmwand durchdringen können (vergleichbar mit einem Maschendrahtzaun).

Bedingt dadurch wird auch das Immunsystem zunehmend geschädigt. Denn etwa 80 Prozent unseres Immunsystems stehen in direktem Zusammenhang mit dem Darm.